Mamba und Marangu liegen 3 km auseinander. Man hat dort in Zusammenarbeit Unterkünfte für Besucher errichtet. Es gibt herrliche Aussichten auf Täler und Wasserfälle. Die Landschaft bietet alles für Naturliebhaber und Vogelbeobachter. Mit mehr als 7 Wasserfällen in der Nähe kann man den ganzen Tag damit verbringen, Postkartenmotive zu genießen. Wandertouren geben Ihnen dazu ausreichend Gelegenheit. In der Nacht kann man die Lichter von Nairobi sehen.
Wandern zu den Ndoro-Wasserfällen
Kaffeeprobe in einer der örtlichen Farmen des Marangu-Dorfes
Mamba: Hier gibt es noch heute viele Spuren, die auf den Makundi-Clankrieg und historische Legenden hinweisen. Sie können die Laka-Löcher besichtigen; es handelt sich hierbei um große Höhlen, die dazu dienten, während der Maassai-Chagga-Kriege Frauen und Kinder zum Schutz zu verstecken. Weiterhin können Sie die Schmieden besichtigen, die noch heute mit traditionellen Methoden zur Herstellung von Speeren und Werkzeugen betrieben werden. In einer lokalen Holzschnitzereischule können die Besucher einem Lehrer über die Schulter schauen. Dieser ist einer der ältesten aktiven Mitglieder der Gemeinschaft.
Marangu: Kletterenthusiasten werden sich über einen Besuch in der Heim- und Gedenkstätte für den späteren Yohano Lauwo freuen, einen Angehörigen des Marangu-Stammes, der in Begleitung von Dr. Hans Meyer im Jahre 1889 als erster den Kilimanjaro bestieg. Er lebte erstaunliche 124 Jahre lang und führte Wanderungen auf den Berg noch im Alter von 70 Jahren durch. Während einer Wanderung durch Marangu zeigt sich Ihnen eine wunderschöne Landschaft. Sie können außerdem den Kinukamori-, Moongo- oder Mteshani-Wasserfall besichtigen, je nach Ihrer Kondition und Laune.
Sie können mehr erfahren über die Kultur der Chagga (des in der Gegend um/am Kilimanjaro lebenden Stammes) durch den Besuch eines traditionellen Chagga-Hauses mit Strohdach. Sie können das - von Chief Mangi gegründete - erste Gericht und die erste Grundschule von Nordtanzania anschauen. In der Römisch-Katholischen Mission Kilema können Sie den ersten Kaffeebaum besichtigen, der vor 100 Jahren von einem irischen Missionar in Tanzania gepflanzt wurde. Ein leichter Anstieg in den Ngangu-Bergen bietet eine phantastische Aussicht auf die Region. An klaren Tagen ist der Schnee vom Kibo-Gipfel so nah, die Ebenen sind so weit und die Pare-Berge scheinen zum Anfassen nah.
Reiseführer: Alle Führer stammen aus der Kilimanjaro-Region oder haben dort für lange Jahre gelebt. Sie sind vertraut mit der englischen Sprache. Viele von ihnen sind erfahrene Führer für Kilimanjaro-Treks und können Geschichten von abenteuerlichen Klettertouren erzählen. Sie sind vertraut mit der Umgebung, so dass Sie sicher sein können, interessante Geschichten und Fakten über die verschiedenen Kulturen sowie die Natur und die Gegend zu erfahren. Alle unsere Führer haben einen Ausweis für das Kulturtourismusprogramm.
Entwicklungsprojekte: Anlässlich der Touren können Sie Entwicklungsprojekte wie z. B. Unterrichtsprojekte unterstützen. Die Projekte bemühen sich um die Verbesserung der Grundschulen in den Dörfern an den Hängen des Kilimanjaro. Durch Ihre Teilnahme an den Touren werden Sie dazu beitragen, die Qualität der Bildung in der Region um den Kilimanjaro zu erhöhen. In den teilnehmenden Hotels stehen Spendenbehälter, in die Sie das Geld hinterlegen können. Ein Vertreter der örtlichen Schulprojekte kommt in regelmäßigen Abständen, um diese zu leeren. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Geld tatsächlich in die Behälter gelangt.